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Jahresausflug 2014 nach Regensburg


Jahresausflug 2014 nach Regensburg Am Samstag, den 24.05. trafen sich in Bretzfeld 43 reiselustige Mitglieder der Aquarien- und Terrarienfreunde Hohenlohe. Ziel des diesjährigen Jahresausfluges war Regensburg und seine Umgebung.


Mit dem Reisebus der Firma Zügel und dem immer gut gelaunten Busfahrer Kuno startete die Fahrt pünktlich um 7 Uhr. Nach der traditionellen Frühstückspause mit Brötchen und Würsten, erreichten wir die erste Sehenswürdigkeit – die Befreiungshalle in Kehlheim.

 


Die im Auftrag von König Ludwig I von Bayern erbaute Gedenkstätte erinnert an die siegreichen Schlachten gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813-1815. Ein einzigartiger Ausblick auf die Donau und das Kehlheimer Umland bot sich sowohl von dem gemütlichen Aussichtspunkt vor der Befreiungshalle wie auch – für alle schwindelfreien Aquarienfreunde- vom Umgang um die Kuppel der Befreiungshalle. Im Inneren der Gedenkstätte konnten wir den Reigen der 34 marmornen Siegesgöttinnen bewundern und auf den Tafeln die Schlachten und denkwürdigen Augenblicke der Befreiungskriege kennenlernen. Aufgrund der großzügigen Zeitplanung des Ausflugs blieb auch noch genug Zeit um im Café vor der Befreiungshalle einen Kaffee zu trinken oder einfach den Ausblick zu genießen.


Nach einer kurzen Weiterfahrt zum Anleger des Personenschiffs an der Donau unterhalb der Befreiungshalle wechselten wir das Verkehrsmittel und fuhren mit der „Regina“ die Donau entlang Richtung Kloster Weltenburg. Während der 40-minütigen Schifffahrt passierten wir schroffe, hoch hinausragende Felsen und lernten die Namen und Legenden dazu kennen. Auch die Tierwelt blieb uns nicht verborgen und wir entdeckten sogar einige Eisvögel. Highlight der Schifffahrt war der Donaudurchbruch kurz vor Kloster Weltenburg.



Am Anleger bei Kloster Weltenburg angekommen liefen wir ein kurzes Stück an der Donau entlang bis zum Kloster, wo wir im bayrischen Biergarten das prämierte „Weltenburger Kloster Bock Dunkel“ probieren konnten und ein zünftiges Mittagessen in der warmen Nachmittagssonne zu uns nahmen. Anschließend nutzen wir die Gelegenheit zur Besichtigung der barocken Klosterkapelle, bevor es mit dem Bus weiter zu unserem Hotel nach Regensburg ging. Nach einer kurzen Pause ging es von dort aus abends weiter in die Altstadt von Regenburg. Anders als die Jahre zuvor war dieses Mal kein Treffen mit einem befreundeten Aquarienverein geplant, sodass der Abend zur freien Verfügung stand. So verbrachten wir einen tollen Abend in der wunderschönen Altstadt von Regensburg. Während einige von uns sofort den nächsten Biergarten aufsuchten und sich am leckeren selbstgebrauten Bier gütlich zu tun, wählten anderen den Weg in die Pizzeria oder ins Eiscafé. Eine kleine Gruppe hingegen erkundete derweil die Altstadt mit dem Dom und der Steinernen Brücke, welche leider gerade saniert wurde. Wir lernten Regensburg mit seinen kleinen Gassen und gemütlichen Cafés und Biergärten kennen und auch die Regensburger Lebensart mit Dirndl, Lederhosen und einer Kostprobe der Domspatzen.



Nachdem alle den Weg zurück ins Hotel gefunden hatten, ließen wir den Abend in der dortigen Bar beim Champions League Finale und gemütlichen Beisammensein ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Buffet des Mercure Hotel, welches keine Wünsche offen ließ, ging es am nächsten Morgen weiter. Die Walhalla stand auf dem Programm. Der weit sichtbare Marmortempel nach dem Vorbild des Parthenons in Athen wurde im 19. Jahrhundert zur Ehren bedeutender deutscher Persönlichkeiten, die im Inneren durch Marmorbüsten und Gedenktafeln verewigt wurden, errichtet. Daneben hat man von der Anhöhe, auf welcher die Walhalla liegt, einen tollen Blick über das Donautal.



Anschließend ging es nach Wiesent zum Nepal Himalaya Pavillon und Chinesischen Garten. Der Nepal Himalaya Pavillon wurde 2000 von der Expo in Hannover nach Wiesent gebracht. Er ist das einzige Gebäude, in dem Schreine von Buddhisten und Hindus zusammen in einem Bauwerk zu finden sind. Um den Pavillon wurde ein wunderschöner Garten mit verschiedenen Wildstauden, Pflanzen und Blumen angelegt. Hier gab es jede Menge zu entdecken und jeder kam auf seine Kosten. Überall waren kleine Statuen versteckt, über kleine Brücken aus Weide oder Stein ging es über Bäche hinweg und die verschlungenen Pfade im Chinesischen Garten luden zum Erkunden, Verweilen und Träumen ein.


Besonderes Highlight war die vielfältige Tierwelt, die wir ganz unverhofft zu Gesicht bekamen. Neben Eidechsen und Molchen konnten wir sogar eine Ringelnatter entdecken. Wir waren uns einig, dass es eine tolle Idee war für diesen wunderschönen Park zwei Stunden einzuplanen und haben den Aufenthalt dort sehr genossen.


Von Wiesent aus machten wir uns dann langsam auf den Heimweg. Unterwegs machten wir Halt im mittelfränkischen Theilenhofen und besuchten den „Zierfischtreff Pappenheim“. Wir waren erstaunt über die Vielfalt der Tiere und des Zubehörs dort. Und manch einem von uns wird der Besuch dort aufgrund eines unfreiwilligen Zusammentreffens mit einem Flösselhecht sicher noch lange in Erinnerung bleiben – ein Glück, dass dieser Fisch entgegen erster Vermutung doch nicht giftig zu sein scheint. Während einige von uns eifrig neue Bewohner für ihre Aquarien erwarben, warteten andere schon gemütlich im Biergarten der Gaststätte „Zum Signal“ und hielten dort den Wirt Herrn Ernst auf Trab. Nachdem auch die Kaufwütigen unter den Aquarienfreunden den Weg in die Gaststätte gefunden hatten, kamen wir in den Genuss des leckeren fränkischen Essens dort und konnten uns an Schäufele, Steak oder auch Schnitzel „Zum Signal“ (Achtung: kein Cordon Bleu!) stärken. Wir waren uns alle einig, dass es sehr lecker war und auf jeden Fall eine Wiederholung wert!


Anschließend ging es durchs Fränkische Seenland zurück nach Bretzfeld, wo wir dank Kuno pünktlich und sicher um 21:30 Uhr ankamen und ein spannender und erlebnisreicher Ausflug zu Ende ging.


Ein großes Dankeschön an alle, die uns diesen Ausflug ermöglicht haben und unermüdlich geplant und organisiert haben und das Wochenende für uns alle zu einem schönen Erlebnis gemacht haben.

Bericht: Patrizia Härdtner, Fotos: Marco Zoll